Weltsieger "Yasko" bekommt in Wimmelburg Höchstnoten

Irco vom Stahlshüttenhof Dietmar Köhler (rechts) präsentierte "Irco vom Stahlshüttenhof". Der Hund von Thomas Schmidt bekam das Prädikat "Versprechend".

Über 130 Hunde präsentieren sich Richtern und Gästen auf Sportplatz

Wimmelburg/MZ. Auf dem Wimmelburger Sportplatz ging es gestern interessanter zu als bei manchem Fußballspiel. Die Akteure hießen Perle, Arek oder Irco. Und waren allesamt adliger Abstammung. Die Ortsgruppe Wimmelburg im Verein für Deutsche Schäferhunde hatte zur 33. Mansfelder Zucht- und Nachwuchsschau eingeladen. Gekommen waren über 130 Hunde, viele Züchter, Halter und jede Menge Neugierige.

Und alle fühlten sich wie in einer großen Familie. Lothar Querndt aus Sachsenhausen bei Weimar sagt, warum: "Wir kommen fast jedes Jahr nach Wimmelburg. Uns gefällt die Atmosphäre und die Kameradschaft, die hier herrscht." Und Bernd Zimmermann aus Apolda ergänzt: "Ich bin schon über 30 Jahre hier dabei. Da lernt man die Organisation und Gastfreundschaft schätzen. So viel Lob ist zwar Musik in den Ohren des Wimmelburger Ortsgruppenchefs Bernhard Wischalla, doch er mag es gar nicht so gern hören. "Wir haben schon immer alles für die bestmögliche Organisation getan. Und wenn unsere Gäste zufrieden sind, bestätigt uns das in unserer Arbeit" so Wischalla. Das mit "Yasko vom Farbenspiel" der vorjährige Weltsieger aus Eschweiler nach Wimmelburg gekommen war, beweist die Anziehungskraft nachhaltig. Das Prachtexemplar stand im Mittelpunkt des Geschehens und wurde von den Richtern mit höchstem Lob bedacht. Über sein Prädikat "Vorzüglich" kam kein Hund hinaus.

Auch hiesige Halter und Züchter konnten sich freuen. Zwei Mal gab es ein "Sehr Gut" für Lutz Wischalla. In der Junghundklasse Hündinnen (18 bis unter 24 Monate) wurde "Anke vom Streithahn" zum Sieger gekürt. "Nico vom Eichenplatz", ein Sohn des Weltsiegers, wurde auf Platz zwei der Jugendklasse Rüden (zwölf bis unter 18 Monaten) gesetzt. und "Irco vom Stahlshüttenhof", Besitzter ist der Eisleber Thomas Schmidt, bekam in der Nachwuchsklasse (neun bis unter zwölf Monate) ein "Versprechend". Irco ist ebenfalls ein Nachkomme des Weltsiegers. Nach Abschluss der Schau brachte es Andreas Rudolph, Landeszuchtwart Sachsens, am Mikrofon für alle gut hörbar auf den Punkt. "Wimmelburg hat auch dieses Jahr wieder ein besonders Flair verbreitet." Und keiner der zahlreichen Besucher wollte dem etwas hinzufügen.

Quelle: MZ / Detlef Liedmann 10. Juni 2002